Ziele

Wir leben heute bewusst und nicht auf Kosten nächster Generationen. Wir mischen uns ein.

Wir sorgen uns um unser Klima. In einem Gebirgskanton müssen mögliche Risiken und Gefahren früher als anderswo bekannt sein. Nur so können wir unserer Eigenverantwortung bestmöglich nachkommen. In einem Forschungsinstitut „Klimaerwärmung und Alpen“ könnten die Auswirkungen der Klimaerwärmung (z.B. Permafrost) vor Ort untersucht werden – exemplarisch am Beispiel unseres ökologisch und geologisch so wertvollen Kantons.

Wir fordern eine ökologische Verkehrspolitik, z.B. durch konsequente Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene und einen ökologisch verträglichen Bau der NEAT. Der öffentliche Verkehr muss ausgebaut und unsere täglichen kurzen Wegstrecken müssen für das Velofahren und das Zufussgehen attraktiv werden.

Wir setzen uns für eine effiziente Nutzung der Energien und für die Förderung CO2-neutraler, einheimischer und erneuerbarer Energien ein. Das entlastet unsere Umwelt und schafft Arbeitsplätze. Nicht erneuerbare Energien müssen besteuert werden.

Wir kämpfen für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frau und Mann. Wir fordern einen höheren Frauenanteil in politischen Ämtern und die Schaffung von mehr Teilzeitstellen für Männer und Frauen.

Wir bestehen auf bestmöglichen und gleichen Bildungschancen für alle Urnerinnen und Urner.

Wir setzten uns ein für ein leistungsfähiges Gesundheitswesen im Kanton Uri. Wichtiger als nachträgliche „Reparaturen“ ist die Schaffung von Lebensumständen, die der Gesundheit förderlich sind.

Wir befürworten Strukturreformen in unserem Kanton unter der Bedingung, dass die Gemeinden ihre Aufgaben zugunsten ihrer Einwohnerinnen und Einwohner kompetent wahrnehmen können. Die anstehende Gebietsreform darf nicht zulasten der Demokratie gehen.

Wir wollen kein Steuersystem, das die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht und keinen ruinösen Steuerwettbewerb der Kantone. Die Steuern müssen national harmonisiert werden, damit der Kanton auch weiterhin die Mittel hat, seine Aufgaben zugunsten der Bürgerinnen und Bürger wahrzunehmen.

Wir denken auch an die Ärmsten der Armen. Wir informieren uns und Sie über die Situation in den Entwicklungsländern und versuchen, gegen das Elend anzukämpfen.